4 OZ machen den Unterschied

Seit geraumer Zeit habe ich das Baumklettern wieder für mich entdeckt. Früher war der Baum danach in kleinen Stücken am Boden und später im Kamin, heute bleibt alles schön heil. Einzig die kleine oder größere Box wird mit einem Logeintrag versehen.

Zusammen mit Pasyamrajo, Gerri und Schnügeline konnte ich in letzter Zeit unterschiedliche Erfahrungen mit dem Seileinbau im Baum machen. Von Squash-Schlägern bis hin zu selbst gebauten Schleudern war dabei alles vertreten. Ich selbst bin diesbezüglich Purist und verlasse mich auf den „klassischen“ Wurfbeutel. Was manchmal nicht ganz so leicht ist wie die große Schleuder.

Beim Baumpflegefachhandel des Vertrauens erwarb ich zunächst nach Empfehlung aus diversen Foren das Modell 12 OZ. Dies entspricht zirka 350 Gramm. Im Bild ist dies der linke untere Wurfbeutel.

Drei Wurfbeutel
Wurfbeutel unterschiedlicher Bauart

Mit ein wenig Übung konnte ich auch den ein oder anderen Baum erreichen, doch ab einer Höhe von zirka 15 Meter waren die Resultate sehr unterschiedlich. Mehrfach gelang es uns nicht den Beutel über die entsprechende Stelle zu schleudern/werfen. Wie es der Zufall so will, musste ich nach einem Schnurabriss auf den obigen Selbstbaubeutel – ein Fundstück unweit des Baumes – zurückgreifen. Dieser zirka halb so schwere „Beutel“ ließ sich erstaunlicherweise deutlich besser platzieren. Sowohl die Höhe, als auch die Genauigkeit waren davon betroffen. Auf dem Nachhauseweg fanden wir auch den gelben Wurfbeutel wieder.

Daraufhin bestellte ich mir den rosanen Wurfbeutel und mit diesem geht alles viel „leichter“. Dieser lässt sich viel besser einbauen. Sowohl die Höhe, als auch die Präzision der Richtung konnten überzeugen. Nach einigen Vergleichswürfen die meiner Meinung nach bessere Wahl!

Ich möchte auch noch kurz ein paar Gedanken zum Tennisball loswerden. Bei optimal großen Astgabeln hat man damit oftmals Erfolg beim Einbau. Wenn allerdings kleine Äste oder Astgabeln im Weg sind, so gleitet der Tennisball nicht hindurch und er „blockiert“. Dies konnte ich beim vorletzten Cache deutlich an den Resten von Schnur und Bällen im Baum sehen.

Bisher habe ich keinen gesehen, der den Tennisball mit Hilfe eines Schlägers erfolgreich in den Baum gebracht hat. Die Pendelmethode hat bei mir sehr oft Erfolg. Einzig an der Höhe muss man Arbeiten, aber das funktioniert von mal zu mal besser.

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