Dezember 11, 2016 0

Galileo Openbook Cleaner – Rheinwerk sauber aufbereitet

By in Java, Netzwelt

Der Rheinwerk-Verlag bietet eine Vielzahl an interessanten Büchern an.  Unter dem Stichwort <openbooks> können IT-Fachbücher des Rheinwerk Verlags online gelesen werden. Gerade Programmieranfängern gibt dies einen guten Einstieg in vielfältige Themen. Die Bücher enthalten nicht immer die neuste Version einer Programmiersprache oder die aktuellste Version eines Programms, was aber bspw. zum Erlernen der Programmiersprache Java, oder dem Nachschlagen einzelner Programmierparadigmen gar nicht notwendig ist.

Sofern man online ist, kann man die Bücher problemlos mit dem Webbrowser der Wahl lesen und zu den wichtigsten Themen auch Lesezeichen setzen. Einige der Bücher kann man auch als Zip-Archiv auf den Computer herunterladen und so bspw. unterwegs auf dem Notebook verwenden. Dies funktioniert so lange gut, bis man die Entscheidung trifft, Bücher zu verwalten und vor allem auch auf einem eBook-Reader lesen zu wollen.

Die Verwaltung der Bücher, in meinem Fall mit dem OpenSource-Programm calibre, klappt sehr gut. Neben einer guten Übersichtlichkeit bietet das Programm vor allem die Möglichkeit, Bücher in eReader-kompatible Formate, wie ePUB, zu konvertieren und auf den eBook-Reader zu übertragen. Somit kann ich auch unterwegs etwas nachlesen, ohne jedesmal den Laptop dabei haben zu müssen.

Die <openbooks>-Bücher des Rheinwerk-Verlages sind allerdings auf die Darstellung im Browser optimiert und enthalten verständlicherweise etliche zusätzliche Links, die auf dem eBook-Reader nicht notwendig oder schlichtweg nicht darstellbar sind.

Dank des Galileo-Openbook-Cleaners kann man diesen gordischen Knoten ganz einfach durchschlagen. Das von Alexander Kriegisch entwickelte Java-Programm ist quasi selbsterklärend und arbeitet perfekt. Es lädt die verfügbaren <openbooks>-Bücher auf die Festplatte, entfernt alle nicht benötigten Links, Formatierungen und sonstige HTML-Elemente und konvertiert das Buch anschließend ins ePUB- oder PDF-Format.

Die ganze Operation findet auf der Kommandozeile statt, ist aber dank der Anleitung selbsterklärend.

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November 28, 2016 0

Java, 4K-Auflösung und das Retina-Problem

By in Java

Vor längerer Zeit habe ich über die Darstellungsprobleme von Java-Applikationen auf Retina-Displays von Apple in diesem Blogeintrag berichtet. Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben und so hat dieses Problem nun auch seit längerem die Windows- (und vermutlich auch die Linux-) Welt erreicht.

Hochauflösende Displays auf aktuellen Windows-Rechnern wie bspw. am MS Surface Pro, oder auf externen 4K-Monitoren sind quasi nichts anderes als Retina-Displays auf Apple-Rechnern. Wenn nun also das Problem auf macOS oder den älteren Versionen von OS X in einer Konfigurationsdatei abgestellt werden kann, dann muss dies auf einem Windows-System ähnlich funktionieren.

Solange der folgende Fehler in den aktuellen Versionen des Open JDK nicht geschlossen ist, kann man sich mit einem kleinen Trick helfen:

  • Zunächst lädt man sich ein Programm zur Manipulation von EXE-Manifesten herunter. Bspw. Resource Hacker oder Resource Tuner
  • Jetzt wechselt man in das Verzeichnis der Java-Installation und sucht im bin-Verzeichnis die java.exe and javaw.exe und öffnet diese mit dem eben geladenen Programm
  • Im Baumeintrag wählt man den Eintrag “Manifest” aus und ändert den Schlüssel “dpiAware” von
    <dpiAware>true</dpiAware>

    auf

    <dpiAware>true</dpiAware>
  • Anschließend muss die Exe-Datei neu kompiliert und gespeichert werden
  • Zum krönenden Abschluss wird Windows neu gestartet!

Jetzt laufen Java-Anwendungen bis zum nächsten JDK-/JRE-Update auch mit hoher Auflösung. Sollte der Fehler im Open JDK dann irgendwann mal geschlossen werden, ist dieser Blogeintrag hinfällig.

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Oktober 27, 2016 0

Wenn plötzlich das TimeMachine-Backup auf dem NAS hakt

By in macOS Sierra 10.12

Seit geraumer Zeit dem Update auf macOS Sierra “hakt” das TimeMachine-Backup via WLAN/LAN auf unserem NAS. Es handelt sich hierbei um eine Synology DiskStation DS212j, die seit jeher tadellos ihren Dienst verrichtet und fleissig Backups speichert. Ab und zu kam es vor, dass größere Backups länger dauerten, was aber dem Umstand geschuldet ist, dass wir nicht das schnellste WLAN zu Hause haben.

Seit dem Update auf macOS Sierra ging plötzlich mein Backup nicht mehr. Zunächst fiel es mir nicht auf, da ein größeres Backup nach einem System-Upgrade meist länger dauert. So habe ich den Ruhezustand des NAS deaktiviert und das Backup über Nacht laufen lassen. Doch auch hier kein Erfolg, die TimeMachine war dabei das Backup vorzubereiten, mehr aber auch nicht.

Diverse Tips aus dem Netz, man möge das NAS neu starten, den Rechner im abgesicherten Modus starten und anschliessend in den tiefen der Konfiguration herumspielen, die Konsole bemühen, Apple unterstütze kein AFP mehr, usw. wollte ich nicht alle ausprobieren. Manches erschien mir unlogisch, anderes konnte definitiv nicht die Ursache für das Ausbleiben der Backups sein.

Meine Recherchen brachten mich also erst einmal nicht weiter und so musste die Ursache vielleicht doch auf dem Rechner zu finden sein. Zunächst hatte ich Sophos Antivirus unter Verdacht. Für das große Backup nach dem System-Upgrade auf macOS Sierra, hatte ich ihn zusätzlich abgestellt und plötzlich lief das Backup ohne Probleme. Dieser Verdacht konnte bisher nicht ausgeräumt werden, das nächste Backup steht an und “hängt”.

Ein Blick in die Einstellungen des NAS, der selbstverständlich eine aktuelle Firmware aufgespielt hat, veranlasste mich die Option “Standard-UNIX-Berechtigungen anwenden” zu aktivieren. Das Backup läuft auch mit dieser Einstellung problemlos, allerdings immer noch nicht bei aktivierter Anti-Viren-Software.

 

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Oktober 2, 2016 0

macOS Sierra 10.12 ist da

By in macOS Sierra 10.12

Wie immer kontrovers diskutiert, großartig angepriesen und voller neuer, toller Funktionen. Ich habe mich getraut und es installiert. Aktuell kann ich sagen, läuft soweit, bis auf ein, zwei Ausnahmen und macht ordentlich warm. Warm deshalb, weil die TimeMachine das Backup überprüft und das knapp 95 Prozent CPU-Last erzeugt.

Bildschirmaufnahme von macOS Sierra 10.12

Ich werde also weiter berichten…

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Dezember 28, 2015 2

Nach Weihnachten ist mit SSL-Verschlüsselung!

By in Allgemeines

Die erholsamen Weihnachtsfeiertage gehen dem Ende entgegen und der Alltag kehrt langsam wieder ein. Zwischen den Jahren bleibt noch ein wenig Zeit für die Dinge, die man immer mal erledigen wollte, die aber nicht immer dringlich waren. Kurzum, es gibt einiges zu tun und jetzt wird angepackt.

Im Laufe des Jahres habe ich das Thema SSL-Verschlüsselung mehr oder minder verfolgt und auch die ein oder andere Dokumentation zum Thema “Sicherheit im Internet” mit großem Interesse verfolgt. Seit dem mein Hoster kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt anbietet, steht die Umstellung auf SSL-Verschlüsselung für meine Webseiten ganz oben auf der ToDo-Liste.

Im Fall meiner Webseiten und Blogs dauerte die Umstellung auf SSL-Verschlüsselung dank der sehr benutzerfreundlichen “ein-Klick-Lösung” von cyon.ch kaum länger, als ich zum Schreiben dieses Blog-Artikels brauche. Jetzt fehlen noch drei Schritte bis alles richtig funktioniert.

Im ersten Schritt habe ich die SSL-Verschlüsselung im Benutzer-Bereich “my.cyon” für die jeweiligen Webseiten und Blogs aktiviert. Dies sollte bei anderen Webhostern ähnlich komfortabel sein.

Im zweiten Schritt habe ich die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS für meine URLs in den .htaccess-Dateien der jeweiligen Webseiten eingetragen. Hierzu habe ich mich bei verschiedenen Quellen “schlau” gemacht und mich nachher für diese Lösung entschieden.

Im finalen dritten Schritt müssen jetzt noch kleinere Anpassungen in den verwendeten Blog- und Content-Management-Systemem gemacht werden. Ich verwende unter anderem hierzu die Anleitungen zu WordPress und Kirby für meine Webseiten.

Jetzt nutze ich die Zeit zum Schreiben der letzten Zeilen, während nebenbei noch offene Updates für WordPress einspielt werden.

 

 

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Oktober 3, 2015 0

OS X El Capitan, IntelliJIDEA 14 und Git

By in Mac OS X 10.11 - El Capitan

Seit ein paar Tagen werkelt OS X 10.11 El Capitan auf meinem Rechner. Das Update von OS X 10.10 Yosemite verlief reibungslos. Bisher konnte ich im normalen Betrieb kein Programm finden, welches Probleme bereitet.

Heute Morgen war es dann soweit. IntelliJIDEA 14.1 startet zwar problemlos, präsentiert aber auch folgende Fehlermeldung:

Can't start Git: /usr/bin/git
Fehlermeldung in IntelliJIDEA 14.1

Fehlermeldung “Can’t start Git: usr/bin/git” in IntelliJIDEA 14.1

Eine kurze Suche brachte den richtigen Hinweis. Mit El Capitan hat Apple auch eine neue Version von Xcode veröffentlicht. Die Installation von Xcode muss abgeschlossen sein, bzw. man muss den Lizenzbedingungen von Apple zustimmen, dann funktioniert auch git wieder problemlos.

Lizenzvereinbarung von Xcode

Lizenzvereinbarung von Xcode

Fortschrittsbalken der Installation

Fortschrittsbalken der Installation

Nach der Installation läuft sowohl Xcode, als auch IntelliJIDEA 14.1 und git wie gewünscht.

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Mai 25, 2015 0

Vektorgrafiken in Pixelbilder umwandeln – SVG nach PNG in OS X

By in Mac OS X 10.10 - Yosemite

Ich stand vor dem “Problem”, einen ganzen Ordner mit Vektorgrafiken im SVG-Format in Pixelbilder im PNG-Format umwandeln zu müssen.

Dies geht mit Bordmitteln von OS X auf der Konsole recht einfach.

qlmanage -t -s 1024 -o . *.svg

Hierbei werden von allen SVG-Dateien im Verzeichnis Pixelbilder im PNG-Format mit einer Größe von 1024 Pixel erzeugt.

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März 14, 2015 0

Mac OS X plist-Dateien und das Caching derselben

By in Mac OS X 10.10 - Yosemite, Mac OS X 10.9 - Mavericks

Seit OS X Mavericks speichert Apple Konfigurations-Dateien im plist-Format aus Gründen besserer Performance im Cache. Das Betriebssystem verwaltet diesen Cache und aktualisiert manuelle Änderungen an einer Konfigurationsdatei an einem für ihn günstigen Zeitpunkt. Klingt auf den ersten Blick toll, bringt aber eklatante Nachteile mit sich, wenn man beispielsweise Konfigurationseinstellungen in der plinst-Datei ändert und sich anschließend wundert, wieso diese nicht übernommen werden?!

Die Antwort ist einfach: der Inhalt aus dem Cache wird beim nächsten Programmstart genommen und somit die geänderten Einstellungen verworfen bzw. schlimmer noch, überschrieben.

Abhilfe schafft hier der folgende Befehl, der im Terminal eingegeben werden muss.

defaults read [bundle identifier]

# z.B. für RyCON
defaults read de.ryanthara.ja.rycon.plist

# Angabe des vollen Pfades ist ebenfalls möglich
defaults read /Users/username/Library/Preferences/de.ryanthara.ja.rycon.plist

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Dezember 11, 2014 0

OpenSource Dronecode Projekt gestartet

By in Netzwelt

Unter dem Dach der Linux Foundation, einer non-profit Organisation mit dem Ziel die Entwicklung und Verbreitung von Linux zu fördern, wurde das Dronencode-Projekt gestartet. Wie dieser Ankündigung zu entnehmen ist, dient das Projekt dazu, quell-offene Software für Dronen zu entwickeln.

Die strategische Partnerschaft führender Technologie-Unternehmen und der Zusammenschluss mehrere Entwicklungsplattformen wird dem Dronencode-Projekt einen großen Anschub geben.

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November 9, 2014 3

Retina-Display-Auflösung aktivieren

By in Mac OS X 10.10 - Yosemite

Es gibt viele Programme, die entweder vollständig in Java geschrieben sind oder die Java-Komponenten, für grafische Benutzeroberflächen (GUI) nutzen. Die Verwendung von Java hat den Vorteil, dass mit wenig Aufwand eine größtmögliche Plattformunabhängigkeit erreicht werden kann.

Leider haben nicht alle Entwickler die Zeit und die Kenntnis über alle Spezialitäten der jeweiligen Plattform zu recherchieren. Als Mac-Nutzer trifft man daher sehr oft Programme, welche die typischen Windows-Tastaturkürzel (Strg+C fürs Kopieren, etc…) nutzen. Korrekt wäre hier die Verwendung der Mac-Tastenkombination ⌘+C (früher auch Apfel-Taste genannt).

Der Programmieraufwand auf der Java-Plattform hält sich hierbei in Grenzen, viele Programmierer scheuen aber den Aufwand, da die Mehrheit der Nutzer wahrscheinlich Windows-Systeme im Einsatz hat. In den meisten Fällen trifft das wohl auch auf die Entwickler zu. Auch bei den Display-Größen wird es immer schwieriger alle gängigen Auflösungen und Monitorgrößen zu berücksichtigen.

Als Apple die MacBook Pro mit dem hochauflösenden Retina Display ausgestattet hat, zogen die Entwickler der Java-Plattform recht schnell nach und boten Funktionen an, welche diese hohe Auflösung unterstützen. Ein guter Artikel hierzu findet man hier.

Ich habe in letzter Zeit öfter Programme benutzt, die keine Unterstützung für das Retina Display bieten. , deren Code keine Unterstützung für das Retina Display enthält.

LibreOffice.org

In der alternative zu OpenOffice.org ist ebenfalls seit Version 4.2 die Retina Display-Unterstützung “verloren” gegangen. Der Fehler ist bereits seit längerem im System gemeldet, aber irgendwie findet er keinen Entwickler in der LibreOffice.org-Gemeinde, der ihn schließt.

Abhilfe schafft der hier beschriebene “Hack”.

Mit dem Finder in das Programmverzeichnis wechseln (⌘+A) -> LibreOffice.org -> CTRL+Klick -> Paketinhalt zeigen -> Contents -> Info.plist öffnen und die folgenden Zeilen vor </dict> einfügen.

<key>NSHighResolutionCapable</key>
<true/>

Dann die Datei speichern und einmal die LibreOffice.app umbenennen, starten, schließen, wieder umbenennen und dann freuen!

RouteConverter

Der gleiche “Trick” hilft auch bei dem Programm RouteConverter.

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